If i could say it in words there woud be no reason to paint - Edward Hopper -
Margrid Hüllwecks künstlerische Reise
Ich
bin
Margrid
Hüllweck,
bildende
Künstlerin
mit
einer
Leidenschaft
für
die
realistische
Malerei.
Mein
künstlerischer
Weg
begann
schon
in
meiner
Kindheit
durch
die
Musik,mündete
in
ein
Kunststudium
mit
Schwerpunkt
Malerei.
Seither
arbeite
ich
in
den
Bereichen
(Malerei,Musik,Fotografie
und
Text).
Ich
lebe und arbeite in Stuttgart.
Motivation
meine Kunst ist für mich eine Form der Auseinandersetzung
mit inneren und äußeren Realitäten. Meine Arbeiten
entstehen aus einem tiefen Bedürfnis heraus,
Geschichten zu erzählen, Orte und Tiere sichtbar zu
machen. Ich glaube daran, dass
Kunst traditionelle und moderne Stilmittel verknüpfen
kann ohne dabei die eigene Identität zu verlieren.
"Kunst stellt für mich den Kitt einer Gesellschaft dar,
vor allem in Zeiten, die viel Unsicherheit und
Ungewissheit beinhalten."
welcher Stil ?
Mein Stil ist geprägt von intensiver
Farbgebung, minimalistischer
Formensprache und realistischen
Einflüssen des Amerikanischen
Realismus. Ich kombiniere
traditionelle Techniken mit
zeitgenössischen Elementen und lasse
mich häufig von Natur, Architektur,
Erinnerungen und Träumen inspirieren.
Dabei entstehen Werke, die sowohl
sinnlich als auch intellektuell
zugänglich sind.
Ideen Hinter den Arbeiten
Die Ideen meiner Bilder entstehen
häufig im alltäglichen Leben.
Dabei können es Momente,
Begegnungen oder Geschichten
sein. Oftmals wird eine Szene mit
einem Foto festgehalten und
wandert erstmal zu meiner
Sammlung an Momentaufnahmen. Nach und nach
entsteht dann erstmal in
Gedanken das gemalte Bild.
Dabei sind die vorangegangen Fotos eine Grundlage,
jedoch nie die 1:1 Vorlage für das Gemälde. Die Skizzen
entstehen im Kopf. Wenn ich dann eine klare Vorstellung
darüber habe, mit welcher Technik und mit welchen
Farben ich das Gemälde umsetzen möchte, beginne ich
erst mit der Arbeit. Sehr häufig entstehen dabei
Stadtszenen, Tierporträts, Landschaften oder auch
Szenerien, die verlassene Orte widerspiegeln- so zum
Beispiel still gelegte Industriekomplexe, dystopisch
anmutende Straßen.
Tiere
Tiere spielen in meiner Kunst
eine zentrale Rolle. Hierbei
möchte ich vor allem den
Charakter eines Tieres
hervorheben- mal in fast
poppigen Ölgemälden mit
frechen Sprüchen, mal in fast
stillen Graphitzeichnung. Dabei
beobachte ich zuerst die Tiere
oft sehr lange und fotografiere
sie sehr nah. Diese Fotos bilden
dann eine Vorlage für das Gemälde
oder die Zeichnung.
Orte
Übergeordnet beschäftige ich mich in meiner Kunst mit dem
Thema " Spuren". Orte, an denen man für eine gewisse Zeit des
Lebens verweilt, sind immer prägend für die eigene
Persönlichkeit, gleichermaßen gilt dies auch für Begegnungen mit
Menschen und sogar Tieren. Ich betrachte das eigene Leben als
eine Art Zugreise. Man steigt ein und macht sich auf den Weg zu
einer neuen Station. An dieser Station angekommen, steigt man
wieder aus, sammelt Erfahrungen, Eindrücke und begibt sich
erneut auf die Reise zu einer neuen Station. Nicht nur die einzelnen
Orte, die man hierbei aufsucht, sondern auch Menschen, die auf
kurzer oder langer Strecke begleiten, hinterlassen in einem selbst
Spuren. Diese Momentaufnahmen von Orten und Menschen sind
dann das Ergebnis meiner Kunst.
Technik
Meine Arbeiten werden durch
klassische Maltechniken
bestimmt. Vor allem male ich in
Schichten. Da die Bilder sehr
detaillierte Darstellungen sind,
arbeite ich häufig mit sehr feinen
Pinseln. Hierbei ist für mich
entscheidend, welche Szenerie
dargestellt werden soll. Diese
bestimmt dann auch die verwendeten Materialien und
Maluntergründe. Möchte ich ein Bild mit Ölfarben malen, so ist es für
mich wichtig, ob es mit dunklen Farben oder aber mit hellen Farben
entsteht. Je nach Farbskala überlege ich mir dann den passenden
Malgrund auf der Leinwand. Der Malgrund wirkt am Ende indirekt mit
und lässt den Ölfarben in dünnen überlagerten Schichten genügend
Leuchtkraft .
Dabei werden helle Farbakzente erst zum Schluss aufgetragen.
Gemälde, die mit Aquarellfarben entstehen, werden ebenfalls in
Schichten aufgebaut. Dabei entscheidet auch hier als Malgrund das
verwendete Aquarellpapier. Häufig verwende ich sehr dickes Papier
mit einer feinen Struktur. Die dabei entstandenen Bilder sind nicht in
typischer Aquarelltechnik, sondern mit deckendem Farbauftrag
gemalt. Helle Akzente werden hierbei zuerst, dunkle zum Schluss
gesetzt.
Zeichnungen erarbeite ich vor allem mit kräftigen Graphitstiften und
Minen. Auch hier entscheidet die Wahl des Papieres, ob die Zeichnung
einen starken Kontrast zwischen Schwarz, den jeweiligen Graustufen
und Weiß darstellt.